elfenbeinturm.

der turm, den ihnen nicht der pizzaservice bringt.

die letzten stufen der gußeisenen wendeltreppe verlassend steht man nun im kellergewölbe.

die luft im keller reizt im ersten moment die atemwege.

und auch die augen brennen zunächst kurz.

nachdem man sich jedoch an die luft gewöhnt hat wird man eines großen raumes gewahr.

der estrich hier scheint noch feucht zu sein.

man sollte wohl versuchen, ihn nicht zu beschädigen, sobald man gehobenen blickes schreitet.

zur linken erkennt man einen alten, modrig riechenden holzverschlag.

auf diesem ist lediglich ein einziges wort zu lesen: archivarsloge.

von dem alten, modrig riechenden holzverschlag schweift der blick weiter entlang der linken seite des kellergewölbes.

zwischen zwei fackeln erkennt man zwei große holzflügel.

dokumente. steht in einer altertümlichen, schnörkeligen schrift an diesem tor.

gemessenen schrittes dringt man weiter in das dunkel des kellergewölbes vor.

an der sich der wendeltreppe gegenüber befindlichen wand eine weitere tür.

kleiner als das portal zu den dokumenten.

hoch-archivarisches bureau liest man.

der archivar residiert da hoheitlich.

nachrichten kann man dem archivar durch einen briefschlitz in der türe zukommen lassen.

denn der "archivar" ist der archivar, ähnlich dem portier, 

der aber im gegensatz zum archivar nicht der archivar, sondern vielmehr der portier ist.

zurück in richtung der wendeltreppe schreitend erreicht man ein weiteres portal.

ebenso von zwei fackeln flankiert. wie das portal zu den dokumenten.

gegenüber der bibliothek liegt die kartonage.

die kartonage ist eine hommage an die kartonage in der man gemeinhin größeres als dokumente verstaut.